2022

Tanzhalle & Werkhalle Wiesenburg Sommerfest 2022

1. – 3. Juli

Programm:

Freitag 01. Juli 2022
meet me in the garden: Eine geführte Verkostung mit Daniel Salomon | GARTEN TANZHALLE
Isabelle Schad: The Shift of Focus | TANZHALLE
drinks und vegetarisches Büffet
Richard Arame Band (Konzert) | GARTEN TANZHALLE

Samstag 02. Juli 2022
meet me in the gardenEine geführte Verkostung mit Daniel Salomon GARTEN TANZHALLE
Isabelle Schad: The Shift of Focus | TANZHALLE
Thomas Henriksson und Chatschatur Kanajan: GELBBLAU (Performance) | WERKHALLE
DJ Bleck-Panther & White Tiger | WERKHALLE

Sonntag 3. Juli
meet me in the garden: Open Practice Session mit Isabelle Schad | GARTEN TANZHALLE
Isabelle Schad: The Shift of Focus | TANZHALLE
Drinks und vegetarisches Büffet
Classical Sunday mit Shasta Ellenbogen | WERKHALLE
Alexander Glazunov – Suite for String Quartet Op. 35 (1887-91) 
The Sun, the Lovers and the Death – Kompositionen von Shasta Ellenbogen

LICHT AN

Multimediale Performance von und mit Anna Clementi und Michael Vorfeld

13. – 15. Mai 

Eine multimediale Performance bei der die verwendeten Elemente wie Musik, Licht, Text und Bewegung auf die elektrische Glühbirne fokussiert sind und sich aus unterschiedlichen Perspektiven den vielfältigen Erscheinungs- und Bedeutungsebenen dieser Lichtquelle nähern.

MOUVEMENTS

ROBERT SCHAD & ISABELLE SCHAD (BERLIN)

14. – 15. MAI  | POTSDAMER TANZTAGE 2022 | AUSSTELLUNG / DURATIONAL PERFORMANCE

MOUVEMENTS ist eine Begegnung zwischen Robert Schad und Isabelle Schad, deren Arbeiten um und mit Skulptur und Tanz, Präsenz und Material, sowie den beiden Performern Przemek Kaminski und Nir Vidan. Die Skulpturen Robert Schads treffen auf Isabelle Schads Double Portrait. Sie scheinen trotz konstruktiver Starre in Bewegung, trotz physischer Schwere vom Boden abheben zu wollen. Demgegenüber entfaltet sich die körperliche Bewegung des Tänzers, der die Starre auflöst, auf Bewegungsimpulse der Skulpturen reagiert und sie an den Raum weitergibt. In Double Portrait finden die beiden Tänzer ihre Verlängerung im anderen. In wechselnden Interdependenzen entsteht ein gemeinsamer Raum, der Selbst und Fremdsein, Intimität und Fürsorge, kollidierende Kräfte und Sinnlichkeit in sich vereint. Fragmente dieser Arbeit werden nun erstmalig in Resonanz zu den Skulpturen von Robert Schad stehen und dabei neu geformt und in einer Durational Installation erfahrbar gemacht. Robert Schads Skulpturen und die Tänzer vereint die Entwicklung ihres Ausdrucks durch das Spiel ihrer Glieder im Raum.

MOUVEMENTS bildet den Auftakt einer Kooperation zwischen der fabrik Potsdam und dem Kunstverein KunstHaus Potsdam im Jahr 2022, die das Zusammentreffen von zeitgenössischem Tanz und Gegenwartskunst zu ihrem Ausgangspunkt macht. Im Rahmen dieser Kollaboration werden im Sommer / Herbst 2022 weitere Residenzkünstler:innen der Fabrik in den Ausstellungen des KunstHaus Potsdam zu Gast sein.

HARVEST (3+)

Isabelle Schad & Offensive Tanz für junges Publikum

17. – 19. Mai & 1 / 2. / 4. Juni

Wie klingt ein Weidenstock? Wie liegt er in der Hand? Wie unterscheiden sich die großen von den kleinen Stäben? Die braunen von den grünen? Die alten von den jungen? Und wie werden sie zu einer Marionette, einem Walfischbauch oder Wald, wie zu einem Monster oder einer Peitsche?
Um Achtsamkeit geht es in Harvest; und um die Frage, wie man mit Natur arbeitet, sie nutzbar macht und ihr dabei respektvoll gegenübertritt. Die Choreografin Isabelle Schad erkundet dazu mit drei Tänzer:innen und einem Musiker den Reisig und erschafft überraschende und sich immer wieder verändernde Landschaften. Zwischen der Erkundung des Materials, dem Schichten, Lagern, Biegen der Gerten, Zweige und Äste sowie dem Lauschen auf das Knistern und Knacken in der Stille entwickelt sich ein fantasiereiches Spiel mit scheinbar schwerelosen Zauberwesen und anderen kleinen Wundern, die erscheinen – und wieder verschwinden. Mit Poesie und Leichtigkeit erkundet das Ensemble das Verhältnis von Mensch und Natur – aber auch den Klangkosmos der Weiden, welche die Rhythmen für die Ernte und den Tanz erzeugen.

Regie / Choreografie / Bühne: Isabelle Schad
Tanz / Co-Choreografie: Jan Lorys, Aya Toraiwa, Manuel Lindner
Musik / Live-Sound: Damir Simunovic
Licht / Künstlerische Assistenz: Emma Juliard, Arnaud Lesage
Dramaturgische Beratung jüngstes Publikum: Dagmar Domrös
Ernte der Weiden: Volker Hüdepohl
Organisatorische Mitarbeit: Heiko Schramm
Foto: Dieter Hartwig

Eine Auftragsarbeit von Theater o.N., produziert von der Offensive Tanz für junges Publikum Berlin, gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund und Berliner Senat für Kultur und Europa (Kofinanzierungsfonds). In Kooperation mit Wiesen55 e.V

(dis)played! 

5. Juni (Tanzhalle) | 6. Juni (Wolf Kino, Berlin)

(dis)played! zeigt die Ergebnisse des tänzerischen Experiments (dis)connect! Die teilnehmenden Künstler*innen treffen sich zum ersten mal live und beantworten anschießend deine Fragen zum Projekt!   

Im Laufe von (dis)connect! schufen 12 Tänzer*innen eine digitale Kommunikationskette, über räumliche Distanz und stilistische Unterschiede hinweg. Ein tänzerischer Input wurde von einem Solo oder Duo interpretiert und auf dessen Basis ein neues Stück geschaffen, das wiederum von den nächsten Tänzer*innen „weiterverarbeitet“ wurde. So entstanden 8 kurze Tanzfilme, aufgeführt und gefilmt im öffentlichen Raum in Berlin und anderen deutschen Städten.Das Arbeiten war ergebnisoffen und individuell. Alle teilnehmenden Künstler*innen kreierten frei nach eigenen Vorstellungen und Ideen. Es entstanden unvorhersehbare Entwicklungen, neue Erzählungen und öffentliche Räume wurden tänzerisch eingenommen.Alle teilnehmenden Künstler*innen waren abhängig von den Arbeiten der vorangegangenen Künstler*innenGruppen, konnten aber während der Schaffungsphase nicht miteinander kommunizieren. Trotzdem wagten sie es, sich diesem unvorhersehbaren und somit risikoreichen Prozess zu widmen. Jede neu entstehende Choreographie war in höchstem Maße richtungsgebend für den gesamten kreativen Prozess, und lag somit in den Händen und Füßen und Phantasien der Künstler*innen. Experimentelles, freies und prozesshaftes Arbeiten gelten als Grundsätze von (dis)connect!

Team: Konzept und Produktion: Carla Petzolt, Miriam Taschler, Emma Patrignani | Tanz: Cecilia Bartolino, Maarten Krielen & Wibke Storkan, Sofia Seta & Paula Caldirola, Camilla Fiumara, Lotta Sandborgh, Dario Wilmington & Selene Martello, Dmytro Grynov, Miriam Taschler & Carla Petzolt | Film: Nina Cavalcanti | Design und Social Media: Julia Hafner 

Ouroboros

12. – 13. Februar

Chris Heenan: Kontrabassklarinette
Michael Vorfeld: Perkussion und Streichinstrumente
Adam Pultz Melbye: Rückkopplung und Signalverarbeitung